Tesla Model S Testfahrt – Die Zahlen dahinter

TeslatestfahrerIch bin nur ein Gelegenheits-Autofahrer. Vor dem Haus steht ein 23 Jahre alter VW Polo. Aber als Technikinteressierter lasse ich mir die Testfahrt mit einem Tesla Model S nicht entgehen. Wenn man dann noch seinen Vater, der gute Autos, Zahlen und Tabellen liebt und genau so fasziniert von derartigen Revolutionen im Automobilsektor ist, mitnehmen kann, passt das. In aller Kürze: Der Tesla ist ein Klasse Auto, und revolutionär. Konsequent auf 100% Elektro zu setzen mit allen Vor- und Nachteilen, ist eine Ansage. 4,4sek auf 100km/h ist nicht zu toppen. Und auch die anderen Zahlen/Fakten sind beeindruckend.

  • Da kein Motor, Getriebe, Öl oder ähnliches minimiert sich der Reparaturaufwand
  • Voller Tank aka Batterie für ~27€ wenn man es zu Hause am Strom auflädt, dann kommt man ca. 500km weit
  • Wir haben mal mit 50.000km im Jahr gerechnet und kommen auf 1/3 der Kosten die man mit einem vergleichbaren Auto im Jahr hätte

Warum passt er wohl konkret bei meinem Paps nicht zu dessen Fahrprofil?

Die Strecke nach Chemnitz beträgt von Berlin aus ca. 250km, wenn man nach Rostock und wieder zurück möchte reicht eine Batterieladung auch nicht. Man muss also aufladen zwischendrin. Das muss man in die Fahrt einplanen.

Da geht noch mehr

Sicher bringt die Zukunft hier noch einige wesentliche Fortschritte. Bereits heute werden in Australien Autos angekündigt die noch effizienter mit dem Strom umgehen.  Auch die Kombination „kleiner Motor – große Batterie“ ist nicht zu kaufen, wenn das wirklich gebraucht wird, regelt es der Markt.

Was passiert wenn mehr Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind?

Derzeit ist das ja alles ganz schick bzw. die Stromzapfsäule immer unbenutzt. Aber was wenn mehr Menschen umsteigen? Das Aufladen an den Tesla-Supercharger ist kostenlos. Bleibt es das auch in Zukunft?

Fazit

Bei wem es passt der sollte den Schritt gehen. Es ist die richtige Richtung

Ein Gedanke zu „Tesla Model S Testfahrt – Die Zahlen dahinter

  1. Wie das an den Ladestationen aussehen würde, wenn immer mehr Menschen Elektrowagen fahren, habe ich mich auch schon gefragt. Selbst bei einer vergleichsweise sehr kurzen Ladedauer von 30 Minuten wäre das wohl kaum zu schaffen. Da müssten die Ladezeiten wohl noch einmal deutlich reduziert werden. Ansonsten bin ich aber auch ein großer Fan des Tesla S. Nicht nur die Reichweite ist überzeugend, sondern das kostenlos Laden ist natürlich auch ein großer Pluspunkt. Und was man bei Elektroautos allgemein nicht vergessen darf, sind die geringen Wartungskosten. Vom Ölwechsel bis zu den Zündkerzen etc fällt ja schließlich alles weg.

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